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| Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung |
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Durch das gemeinsame Aufwachsen und Spielen entwickelt sich ein selbstverständliches Miteinander aller Kinder und die Auseinandersetzung mit der Verschiedenheit der Menschen im Lebensumfeld.
Miteinander Leben - voneinander Lernen:
Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung stellt einen Beitrag zur Integration behinderter Menschen in unserer Gesellschaft dar.
Allen Kindern mit Behinderung soll ungeachtet der Schwere und Art der Behinderung die Möglichkeit gegeben werden, alternativ zu den heilpädagogischen Kindergärten in integrativen Gruppen in Regelkindergärten betreut zu werden.
Zu unserer integrativen Kindergartengruppe gehören:
- Kinder mit Entwicklungsstörungen
- Kinder mit seelischen Behinderungen
- Kinder mit körperlichen Behinderungen
- Kinder mit geistigen Behinderungen
- Kinder mit Behinderungen in der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
also Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Der integrative Kindergarten ermöglicht den Kindern:
- einen gemeinsamen Alltag im wohnortnahen Kindergarten
- unbefangen aufeinander zuzugehen und miteinander vertraut zu werden
- miteinander zu spielen, zu leben und voneinander zu lernen
Unsere Ziele:
Wir schaffen Raum, in dem sich Kinder wohl fühlen und in gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz miteinander spielen.
Im Miteinander erfahren Kinder, dass ganz unterschiedliche Menschen mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen zusammengehören und voneinander lernen.
Auf das jeweilige Kind abgestimmte Förderangebote ermöglichen es ihm, den nächsten Entwicklungsschritt in seinem eigenen Tempo zu tun und seine indivduellen Stärken stetig weiter auszubauen.
Das Kind bleibt in seiner gewohnten Umgebung.
Rahmenbedingungen siehe unter: Betreuung - mit + ohne Behinderung
Dass Behinderung nur als Verschiedenheit aufgefasst wird, das ist das Ziel, um das es uns gehen muss.
In Wirklichkeit freilich ist Behinderung nach wie vor die Art von Verschiedenheit, die benachteiligt wird.
Es ist eine schwere, aber notwendige, eine gemeinsame Aufgabe für uns alle, diese Benachteiligung zu überwinden.
Richard von Weizäcker |
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