Ausgehend von unserem Bild des Kindes und unserem Selbstverständnis kommt für uns in erster Linie der "situationsorientierte Ansatz" als pädagogische Handlungsleitlinie in Frage, mit dem wir uns zunehmend vertraut machen und den wir in unsere Arbeit einfließen lassen.
Im "situationsorientierten Ansatz" sollen Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und Lerngeschichte befähigt werden, in Situationen ihres gegenwärtigen und künftigen Lebens möglichst selbstständig und kompetent denken und handeln zu können.
Dieser pädagogische Ansatz in der Elementarpädagogik berücksichtigt die Interessen, Bedürfnisse und Schwierigkeiten eines jeden Kindes.
Repräsentative Situationen der Kinder machen wir zu einem Tages-, Wochen- oder Projektthema.
Diese Situationen betreffen mehr oder weniger alle Kinder einer Gruppe, weil sie in einem lebensbezogenen Zusammenhang stehen.
Sie sind dadurch aktuell für die Kinder und wecken das besondere Interesse; z.B.:
- Wie finde ich Freunde?
- Ich bekomme ein Geschwisterkind
- Unsere Feuerwehr
- Wie etwas wächst
- Freunde kann man teilen
- Unser Felix wird getauft
- Wie ein Haus entsteht
etc.
Dabei wird das Kind ganzheitlich angesprochen, die Sozial-, Ich- und Sachkompetenz gefördert und weiterentwickelt.