Kath. Kindertagesstätte St. Amandus ~ Schulstrasse 31 ~ 26871 Aschendorf ~ 04962-700 ~ amanduskindergarten@ewetel.net
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Regeln
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Naturspielplatz
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Gruppen

Regeln
Jedes einzelne Kind hat in unserer Einrichtung eine feste Stammgruppe, jedoch besteht die Möglichkeit, dass die Kinder während des freien Spiels andere Elemente des Hauses nutzen können.

Was bedeutet uns in diesem Zusammenhang freie Spielzeit und situationsorientertes Arbeiten?

Das freie Spiel beginnt mit der Ankunft des Kindes. Es bedeutet, dass die Kinder ihr Spiel frei wählen, ihren Spielpartner und die Dauer selbst bestimmen können. Im freien Spiel erfährt das Kind die Vor- und Nachteile einer großen Gemeinschaft, z.B. kann das Kind nicht immer die Nebenräume benutzen, es muss erfahren, dass die Nebenräume gelegentlich belegt sind, da die Räume jeweils von 2 Kindern aus einer Gruppe benutzt werden dürfen (Ausnahmen bestätigen die Regeln).

Da die Kinder einen großen Teil des Tages in der Einrichtung verbringen, ist es uns wichtig, ihnen ein vielfältiges Spielangebot, auch über die Gruppen hinaus, anzubieten.

Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, können diese zwischen verschiedenen Erlebnis- und Erfahrungsbereichen wählen.

In den Gruppenräumen gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, und zwar Puppenwohnung, Bauplatz, Kreativ- und/oder Werkbereich, Frühstücksbereich, Kuschel- und/oder Leseplatz.

Ferner außerhalb der Gruppenräume: Dorfplatz, Turnhalle, Zauberzimmer, Musikzimmer, Küche oben, Spielteppich im Eingangsbereich, Besuch anderer Gruppenräume und des naturnahen Spielplatzes.

An jedem Tag führt eine Erzieherin Aufsicht in der Turnhalle, und ist zugleich Ansprechpartnerin für die Kinder, die die Räume im Obergeschoss benutzen.

Alle Bereiche werden je nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder gestaltet und gegebenfalls geändert; z.B. in einen Ruhe- oder Wahrnehmungsraum, in einen Rollenspielraum, in eine Bewegungsbaustelle u.a.m.

Durch die vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten werden die Kinder ganzheitlich (Körper, Geist und Seele) angesprochen.

Das "situationsorientierte Arbeiten" befasst sich mit Themen, die repräsentative Situationen der Kinder oder des Kindertagesstättenalltages betreffen. Diese wird in Form von Projekten mit den Kinderen erarbeitet (entwickelt).

Beispiele: Wie finde ich Freunde? - Meine Familie und ich! - Wie die Zeit vergeht! - Was wächst denn da? -Wie ein Haus entsteht! - Ein bisschen so wie Martin!

Künftig soll auch gruppenübergreifendes Arbeiten stattfinden, sofern sich Themen überschneiden, aus denen sich ein gemeinsames Projekt entwickeln und durchführen lässt.

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© Elisabeth Carstens, Aschendorf